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Martin Renner hatte auch gleich ein Rezept gegen die Schafskälte: "Man stellt einfach einen Wolf auf die Bühne - oder gar ein ganzes Wolfsrudel." Gemeint hatte der witzig-charmante Moderator Dirigent Andreas Wolf und das WolfsRudel aus Neuenstadt-Stein.
Die Chöre sangen abwechselnd, und da alle drei eine ansprechende Qualität vorweisen konnten, wurde der Abend zu einem Erlebnis für die Gäste. Das Repertoire und die Inszenierung, sowie die ganze Aufmachung des Konzerts zielten offensichtlich in die Moderne. Andreas Wolf, der sowohl dem Liederkranz Kochersteinsfeld als auch dem WolfsRudel als Chorleiter vorsteht, sah dieses Open Air-Konzert ebenfalls als einen Schritt in die Zukunft des Vereins. Er fasste zusammen: "Es sind Ideen gefragt, um die Sänger und die Gäste anzusprechen." Sänger Bernhard Keiner erklärte, wie es zu der Idee gekommen war: "Nachdem der Liederkranz im vergangenen Jahr auf ein eigenes Konzert verzichtet hatte, sollte es nun in diesem Jahr etwas Besonderes sein." Bald kam die Idee zum Open-Air-Konzert auf. "Wir wollten mit den Gästen an der frischen Luft eine Party feiern," erklärte Bernhard Keiner. Ein neuer Stil an ungewohntem Ort mit besonderem Flair und erfrischendem Schwung sollte es werden. Dazu bauten Werner Frank, Roland Traub und Jörg Schütz mit viel Mühe extra eine schöne Bühne auf dem Rathausplatz auf.
Musicals, Popmelodien und Ohrwürmer der vergangenen Jahrzehnte lösten die deutschen Volkslieder an diesem Abend ab. Es wurde mitgesungen, mitgeklatscht und geschunkelt. Begleitet wurden die Chöre von Schlagzeuger Markus Gärtner und Pianistin Natalia Gluschkow.

Fußball

Viel Beifall erhielt auch der Chef selbst. Zusammen mit einigen A-Capella-Stimmen sang Andreas Wolf "Gimme hope, Joachim". Darin ging es um die schnellen und guten Fußballer dieser Welt und um die deutschen Kicker, die das beste Hotel, den schönsten Bus und den Trainer mit der schönsten Frisur haben. Ganz am Ende sangen alle Chöre noch einmal gemeinsam, und selbstverständlich ging niemand ohne Zugabe nach Hause.


Bericht in der HN-Stimme vom 21.06.2010
von Rainer Köller

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